Sammel- und Verwertungssysteme

Die gemäß der Verpackungsverordnung 1996 und dem Abfallwirtschaftsgesetz eingerichteten und genehmigten Sammel- und Verwertungssysteme für Verpackungen übernehmen gegen Entrichtung einer Gebühr die ansonsten die Hersteller, Importeure, Abpacker und Vertreiber von Verpackungen bzw. verpackten Waren treffenden Pflichten. (Quelle: BMLFUW)

In Österreich genehmigte Sammel- und Verwertungssysteme für Verpackungen und Vertragspartner der VKS:

Ein weiteres in Österreich genehmigtes Sammel- und Verwertungssystem für gewerbliche Verpackungen ohne Vertragsverhältnis mit der VKS ist

GUT Galle Umwelttechnik GmbH.
GUT Galle Umwelttechnik GmbH hat die Inanspruchnahme der Weiterbetriebsregel des § 78 Abs.21 AWG idF. Nov. 2013 angezeigt. Sie erfüllt die gesetzlichen Voraussetzungen zum Weiterbetrieb im bisherigen Umfang auf Basis der Rechtslage vor der AWG-Novelle, BGBl. I Nr.193/2013 (und der auf dieser Grundlage erlassenen VerpackVO 1996 idF. BGBl. II Nr.364/2006). Die GUT GmbH wird direkt vom BMLFUW beaufsichtigt. Der Weiterbetrieb gilt nur für die gegenwärtigen Lizenznehmer der GUT GmbH und bis zum Ablauf der Genehmigung. Eine Entpflichtung für neue Lizenznehmer ist daher nicht möglich. Es gelten die Packstoffkategorien der VerpackVO 1996.

Oder anders gesagt:
Sammel- und Verwertungssysteme sorgen dafür, dass Verpackungsabfälle (z. B. Altglas, Altmetall, …) von Konsumenten oder gewerblichen Anfallstellen möglichst effizient und umweltschonend zu neuen Rohstoffen werden können. Diese Leistungen werden von den Produzenten durch sogenannte „Lizenzentgelte“ abgegolten. Die getrennte Sammlung von Alt- und Wertstoffen ist ein Eckpfeiler für die Produktion von sekundären Rohstoffen, weshalb die Kommunikation mit dem Letztverbraucher eine entscheidende Rolle bei der Sammlung und Verwertung von Verpackungen spielt.

SVS